WVH über uns

Spenden

Die WILDVOGELHILFE-MG rettet seit 2006 verunfallte und gefundene Raben-, Groß- wie auch Greifvögel.

Durch die Zusammenarbeit mit Tierärzten, den Rettungsdiensten, der Polizei, der Feuerwehr und den Veterinäramt gelingt es uns jährlich eine Vielzahl von Wildvögeln zu retten und wieder gesund in die Freiheit zu entlassen.


Hier werden junge Raben-und Großvögel,  die aus dem Nest gefallen sind, wie auch verunfallte Tiere, bis zur Auswilderung  tierärztlich versorgt, gepflegt und aufgezogen.


   Greifvögeln und Eulenarten werden  abgeholt und gegebenenfalls Erstversorgt. Danach werden diese Tiere umgehend an das dafür zuständige Fachpersonal weitergeleitet.



Die Wildvogelhilfe-MG ist beratend international tätig.



Die Arbeit ist sehr zeitaufwendig und kostenintensiv.

Die Wildvogelhilfe-MG ist ehrenamtlich tätig und wird weder vom Bund, oder dem Land noch von den Kommunen finanziell unterstützt.


Alle notwendigen Dinge wie Transportfahrzeug, Transportboxen, Bergungsausrüstung, Sanitätsausrüstung, Volieren, medizinische Versorgung, Futtermittel, Verbrauchmaterialien in der Pflegestation, administrative Arbeiten, Fort- und Weiterbildungen sowie der hohe Zeitaufwand werden zu 98% aus eigenen  Mitteln  finanziert.



Die Wildvogelhilfe-MG wird weder von Land, Bund noch von den Komunen unterstützt.


Wir sind kein eingetragener Verein (e.V.)


Sie dürfen uns gerne durch eine Geldzuwendung unterstützen, wir können jedoch dafür keine Spendenquittungen ausstellen. 


Mit Ihrer Spende über PayPal an:


 rt.laird@gmail.com


Helfen Sie uns den Wildvögeln zu helfen und werden Sie somit Teil von etwas wirklich Gutem.


Vielen Dank für Ihre Unterstützung.


So funktioniert Wildvogelrettung

Der erste Wildvogelrettungswagen war bis September 2017 im täglichen Einsatz.

Seit Oktober 2017 ist nun der neue Wildvogelrettungswagen mit neuen Design im Einsatz. Mehr Platz für Rettungsequipment und ein auffälligeres Design durch Signalstreifen und Warnbalken

für mehr Sicherheit im Einsatz.

Verwechslung ausgeschlossen!

Auch wenn die auffällige Farbgebung im ersten Moment an einen Streifenwagen erinnern mag, so machen doch der Schriftzug WILDVOGELRETTUNG auf Motorhaube und beiden Vordertüren und das Logo der Wildvogelhilfe auf beiden Hintertüren kenntlich, das es sich nicht um ein Behördenfahrzeug handelt.

Denn nur wo Polizei draufsteht,

ist auch Polizei drin.

Um die lebensnotwendige  Körpertemperatur verletzter Fundvögel aufrecht zu erhalten, wurde der Wildvogelrettungswagen mit einem mobilen, temperaturgeregelten Wärmekissen, welches über eine Powerbank mit Energie versorgt wird ausgestattet.



Dieses mobile Heizkissen ermöglicht einen Transport von bis zu 110 Minuten bei Aufrechterhaltung der Temperatur.

Bei einem Fernsehinterview beim WDR in der Sendung Hier und Heute zum Thema Rabenrettung im Dezember 2017.

Nochmals beim WDR, diesmal mit jungen Rabenvögeln März 2018.

Wie alles begann:

Angefangen hat alles im Frühjahr 2006.


Da beobachteten wir einen schwarzen Vogel der immer wieder Spaziergänger anflog. Die Menschen gerieten vor den schwarzen Vogel in Panik und versuchten ihn mit Schirmen und zusammengerollten Zeitungen zu erschlagen weil dieses „gefährliche Vieh“  sie angreifen würde.


Ich ging dazwischen, streckte meinen Arm aus und der Vogel sprang drauf. Er schlug mit den Flügeln und riss unter krächzen den Schnabel weit auf.

Ich hatte eine junge Dohle auf dem Arm die verzweifelt nach Futter bettelte (von wegen gefährliches  Vieh). Wahrscheinlich handelte es sich hier um eine Handaufzucht und der Kleine ist in einem günstigen Moment ausgebüchst oder zu früh ausgesetzt worden und fand sich draußen nicht zurecht. Das Einzige was er kannte waren  Menschen die ihn fütterten. Es muss ein regelrechter Schock für den Kleinen gewesen sein als er Menschen kennenlernte die so negativ auf ihn reagierten.


Er blieb auf meinem Arm sitzen, wollte nicht mehr weg und so kam ich zu meinem ersten Wildvogel. Es machte natürlich schnell die Runde das wir  einen „Raben“ aufziehen und im Laufe der Zeit kamen immer mehr Anrufe, man habe einen verletzten Vogel gefunden, es wären Jungtiere aus dem Nest gefallen oder die Tierärzte riefen an was sie mit den gebrachten Vogel machen sollen.

Nun muss man wissen das nicht jeder Tierarzt vogelkundig ist und sie deswegen schon ganz froh waren jemanden zu haben der sich damit etwas auskannte.


Im Laufe der Jahre eignete wir uns immer mehr Wissen über Krähenvögel an und so wurden meine Lebensgefährtin Tanja Scholz und  ich nach und nach zu richtigen „Rabeneltern“…schmunzel.


So entstand aus einer einzigen Vogelrettung dann die Wildvogelhilfe-MG.


Zu den Aufgaben der Wildvogelhilfe-MG gehören:


Rettung - Transport - medizinische Versorgung - Pflege - Aufzucht und die Auswilderung 


von verletzten und aus dem Nest gefallenen Vögeln.


Im Laufe der Jahre lernte ich verschiedene Greifvogelexperten kennen die sich mit der Pflege und Aufzucht dieser Tiere auskennen.

Somit sind wir auch in der Lage die artgeschützten Greifvögel und Eulenarten anzunehmen und  dann an  autorisiertes Fachpersonal weiter zu leiten.


Mittlerweile  beraten wir auch international bei Vogelfunden.

Immer wieder werden wir selbst von den Behörden, den Tierärzten, der Polizei und der Feuerwehr um Hilfe beim Einfangen eines verletzten Vogels gebeten. Teilweise bis spät in die Nacht und an Sonn und Feiertagen.


Diese Tätigkeit ist natürlich sehr zeitaufwendig und kostenintensiv, da wir als Privatpersonen zwar gemeinnützig arbeiten, jedoch weder vom Bund, dem Land oder den   Kommunen unterstützt werden.


Es gelingt uns jedoch jährlich hunderte Wild-, Greifvögel und Eulenarten zu bergen, medizinisch zu versorgen, zu pflegen oder aufzuziehen und wieder in die freie Wildbahn zu entlassen. 


Maßgeblich kann ich mich hier, auch nach unserer Trennung, auf die unermütliche Unterstützung von  Tanja verlassen die sich immer aufopfernd um unsere Patienten und deren Wohlergehen kümmert.

"Mitzuerleben wie ein  junger oder verletzter Wildvogel,

der ohne unsere Hilfe vermutlich gestorben wäre,

gesund und wildbahntauglich in die Freiheit entlassen werden kann, ist

ein motivierender und wichtiger Grund weiter zu machen."